Spielmannszug Kirchlengern 1928
der
Schützengesellschaft Kirchlengern von 1927 e.V.

07.07.2018

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Chronik

Nach der Gründung der Schützengesellschaft Kirchlengern im Jahre 1927 reifte schon ein Jahr später der Entschluss, einen Spielmannszug ins Leben zu rufen. Unter der Leitung von Heinrich Behring trafen sich die ersten Interessenten zum Üben, und im Jahre 1929 trat der Spielmannszug Kirchlengern beim Schützenfest erstmalig auf. Im Laufe der Jahre konnten immer mehr Mitglieder gewonnen werden und die Schützengesellschaft bei den diversen Ausmärschen in Kirchlengern und den befreundeten Vereinen unterstützt werden. Die Stabführung hatte August Homburg inne. Sehr gute Kontakte entwickelten sich zur Kapelle Willi Behrensmeier, mit der verschiedene Ausflüge unternommen wurden. Allen in guter Erinnerung ist eine Fahrt an den Rhein mit einem Besuch des Weinkellers in Mayschoss. Nach dem Tode Heinrich Behrings übernahm August Fieseler die Leitung des Spielmannszuges. Die Stabführung wechselte 1955 zu Willi Große-Loheide. Im Jahre 1962 gründete man einen Kinderspielmannszug. Mit der Unterstützung des damaligen Präsidenten Karl Tödtmann und der Betreuung durch Fritz Schummeck wurden junge Burschen von Kurt Leubner ( Marschtrommel ), Gustav Kötsch und August Fieseler ( Querflöte ) ausgebildet. Leider löste sich der Kinderspielmannszug 1972 auf. Zum 40 jährigen Jubiläum im Jahre 1968 wurden alle seinerzeit existierenden Spielmannszüge des Kreises Herford eingeladen. Sieben Musikzüge marschierten durch Kirchlengern und feierten anschließend im Vereinslokal Gasthaus Kollmeier. Im Jahre 1980 übernahm der damalige Stabführer Gerhard Fieseler die Leitung des Spielmannszuges von seinem Vater. Mit vielen Schützenvereinen u. -gesellschaften sowie der Feuerwehr Südlengern wurden Freundschaften geschlossen. Hervorzuheben ist hierbei die Schützengesellschaft Obernbeck, die im Jahre 1988 die Standarte stiftete. Während des Schützenfestes des Schützenbataillons Löhne wurde diese feierlich geweiht. Ein unvergessenes Erlebnis bildete der Ausflug 1989 zum St. Jodock-Ritt in Tännesberg, der Partnergemeinde von Kirchlengern im Oberpfälzer Wald. Noch heute kann sich niemand an einen ähnlichen Regenschauer während eines Durchmarsches erinnern, bei dem tausende Zuschauer ausharrten. Weitere bemerkenswerte Auftritte waren der Durchmarsch in Kerssenbrock, an ca. 3km langen Wiesen und Kuhweiden ohne Zuschauer vorbei, sowie ein Gastbesuch in Wimmer. Nach dem plötzlichen Tod von Gerhard Fieseler im Jahre 1999 wechselte die Leitung zu Ulf Große-Loheide. Im Jahr 2007 wurde durch Klaus Schlabeck während seiner Regentschaft als Schützenkönig Kontakt zu den Schützenfreunden aus seinem Heimatort Bemerode aufgenommen. Die daraus entstandene Freundschaft führte zur Einladung zum größten Schützenfest der Welt nach Hannover, an dem der Spielmannszug aufgrund der guten Resonanz, den Bemeroder Verein seit 2009 trotz der fehlenden Mindestteilnehmerzahl von 20 Aktiven allein musikalisch begleiten darf.

 

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